Nach einer wunderschönen Woche in New York City, wo ich meine liebe Mom durch die Strassenschluchten führt, ihr all meine lieblings Plätze zeigte und wir unsere Energie in den feinen Rohkost Restaurants auffüllten, befinde ich mich seit Montag an der Westküste. Gestartet bin ich in Seattle, wo ich bereits vor 2 Jahren einige Tage verbrachte. Natürlich musste ich dem Chaco Canyon einen Besuch abstatten und wurde ein weiteres Mal nicht vom Essen enttäuscht. In Tacoma besuchte ich das neu eröffneten ameRAWcan und bestellte mir mein essen als take away, um es später im schönen Point Defiance Park zu geniessend. Besonders lecker war die Cinnamon Roll.

Von Seattle machte ich meinen Weg über den Mt Rainier und Mt St. Helens nach Astoria in Oregon. Mt Rainier hätte ich schon gerne bei meinem letzten Amerika Aufenthalt besucht, reichte aber leider die Zeit dafür nicht.
Ich leistete mir eine Übernachtung in der Paradise Inn Lodge, die zwar über meinem Budget lag, aber jeden Dollar wert war. Als ich ankam war es bereits dunkel und die Sterne haben mich in ihrer schönsten Pracht Willkommen geheissen. Die ganze Milchstrasse hat sich vor mir gezeigt und ich konnte meinen Blick kaum mehr vom Himmel abwenden. Am Morgen war ich dann sehr “gwundrig” wie die Gegend im Tageslicht ausschaut. Der Himmel war strahlend blau und so durfte ich Mt Rainier in seiner ganzen Pracht sehen, was ein Glück ist, da sein Spitze sich gerne in Wolken versteckt. Ich habe mich Hals über Kopf, in den immer noch aktiven Vulkan und dessen Umgebung, verliebt und kann sehr gut nachvollziehen, dass es so viele Menschen gibt die dem Berg regelmässig einen Besuch abstatten.
Sehr eindrücklich war auch der Besuch von Mt St.Helens, ein weiterer Vulkan der Kaskadenkette, dessen letzten Ausbruch erst 32 Jahren zurück liegt. Ein riesiger Teil der Umgebung wurde verwüsstet, konnte sich aber selber wieder erneuern und viele Tiere sind durch die neue, schnell wachsende Vegetation angezogen worden. Der Berg brach so stark in sich zusammen, dass er um ganze 400 Meter geschrumpft.
Durch den Aussbruch von Mt St.Helens konnte aber auch viel über das Innenleben von Vulkanen in Erfahrung gebracht werden. Mt Rainier, der wegen seiner Grösse als gefährlichster Vulkan der Kaskaden gilt, wird 24h 7 Tage pro Woche überwacht. Jede kleinste Erschütterung im innern des Riesen wird aufgezeichnet und ausgerechnet. Falls Mt Rainier jemals im gleichen Masse, wie Mt St.Helens, ausbricht würde das Tacoma, Seattle und Vancouver betreffen….

Herzliche Grüsse aus der Hafenstadt Astoria,
eure Jana

 

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Set your Twitter account name in your settings to use the TwitterBar Section.